Analysen im Bereich Software


Windows

Windows-Version

Konfiguration

Installierte Komponenten

Sicherheit

 

Sonstige

Installierte Anwendungen

Internet Explorer

Mozilla Firefox

Netzwerk

 

 

Windows Version

 

Allgemeines

Enthält die Kerninformationen zu der installierten Windowsversion. Beachten Sie, daß diese Seite sensible Daten, wie Seriennummer und Key Ihrer Windows-Version, enthält.  

 

Background

Windows wurde Ende der 80-er Jahre als grafische Benutzeroberfläche für das Betriebssystem MS DOS eingeführt. Vereinheitlichung der Benutzerschnittstellen in Programmen (Fenstertechnik, GUI - Graphical User Interface), Multitasking (mehrere Programme bzw. Systemaufgaben können "gleichzeitig" ausgeführt werden), Datenaustausch via Zwischenablage und Netzwerksupport waren die Hauptvorteile gegenüber MS DOS. Großen Markteinfluss erreichten bereits Windows 3.x bzw. Windows for Workgroups und NT 4. Letztere Version - ein eigenständiges Betriebssystem ohne MS-DOS-Unterbau - richtete sich mit erweitertem Netzwerksupport und höheren Sicherheitsstandards (Zugriffsrechte, NTFS-Dateisystem) an professionelle Anwender.

Windows 95 als das erste eigenständige 32-Bit-Windows-Betriebssystem für den Heimanwender, (das kein vorinstalliertes MS DOS benötigte, aber immer noch weitgehend auf MS DOS basiert), führte die bis heute im Grunde gültige Bedieneroberfläche (Desktop) ein. Entscheidende technische Fortschritte waren die Plug&Play-Fähigkeit (automatische Erkennung der Hardware), das Power Management und der verbesserte Multimediasupport (Spiele) mit der Schnittstelle DirectX. Revolutionäre Neuerung "unter der Oberfläche" war die neue Speicherverwaltung, die jeder Anwendung einen eigenen, 2 GB großen Adressraum zur Verfügung stellte. Dies war die Grundlage für große, komfortable Anwendungen, der Softwareentwickler wurde befreit von den Fesseln des Datensegments.

 

Spätere Service-Packs für Windows 95, in befriedigender Vollständigkeit aber erst der Nachfolger Windows 98 (und Windows 98 Second Edition - dieses v.a. eine fehlerbereinigte Version), etablierten weiteren technischen Support: USB, DVD, AGP, FireWire, Dual-Monitor-Betrieb und ACPI (Power Management), teilweise aber erst rudimentär. Die Internetanbindung wurde durch automatische Installation des Internet Explorers wesentlich erleichtert, das FAT-32-Dateisystem erlaubte die Nutzung von großen Festplatten. 

Windows Me (Millennium Edition) glänzte durch sein modernisiertes Look & Feel (hochauflösende Desktopsymbole, Animationseffekte), durch eingebauten Support für Scanner und Kameras) und einige Systemdienste wie Systemwiederherstellung und automatische Kompression von Verzeichnissen.

Etwa parallel zu Windows Me erschien für den professionellen Einsatz Windows 2000 als Nachfolger von NT 4, das durch insgesamt sechs Service Packs seinerseits laufend aktualisiert und verbessert worden war. Es vereinigt die Oberflächenneuerungen von Me mit dem höheren Sicherheitsstandard und Netzwerksupport von NT. Das Dateisystem NTFS5 erlaubt Verschlüsselung, der verbesserte ACPI-Support erlaubt das Interrupt-Sharing, so daß zum ersten mal Ressourcen-Doppelbelegung (z.B. 2 Erweiterungskarten belegen den selben Interrupt) nicht zu Konflikten führen musste.

 

Windows XP (Experience) ist nach MS DOS, Windows 3.1 und Windows 95 als der vierte Meilenstein in der Microsoft-Produktgeschichte zu bezeichnen. Betriebssystemtechnisch basiert es auf NT (New Technolgy), der MS-DOS-Unterbau ist komplett beseitigt worden. Gleichzeitig wurde der bessere Multimedia- und Spiele-Support der 9x/Me-Produktlinie gegenüber NT/2000 in XP integriert. Viele grundlegende Technologien wie ACPI, AGP oder USB sind jetzt ausgereift und die Systemstabilität verbessert.

 

Auch das Look & Feel wurde stark erneuert durch High-Resolution-Symbole und sogenannte Themes (Themen, Oberflächenschalen), verschiedenen Designs der Oberflächendarstellung, des Aussehens von Kontrollelementen etc.

  

Verumständlicht wurde lediglich die Installation durch die erforderliche Produktaktivierung, insbesondere dadurch, daß diese bei jeder erheblichen Hardwareveränderung des Systems (Einbau einer neuen Grafikkarte oder Festplatte) wiederholt werden muß.

Anwender mit älteren Systemen erhalten unter XP einen reduzierten Support, insbesondere für ISA-Erweiterungskarten. Denn einer der Leitsätze von XP lautet Legacy-free (legacy=Vermächtnis) und bezieht sich v.a. auf die ISA-Busarchitektur.

 

Windows XP und seine Nachfolger Vista und Windows 7 sind also die geeigneten Betriebssysteme für modern ausgestattete PC´s mit genügend Ressourcen (Speicher, Festplatte, Prozessorleistung, Grafikkarte) für Anwender, die moderne Softwareprodukte nutzen wollen oder die heutigen multimedialen Möglichkeiten (Videoschnitt, DVD) ausschöpfen wollen.

Für 64-Bit-Systeme bietet Microsoft Windows XP x64 (und analoge Nachfolgeversionen) an - Design und Funktionalität entsprechen der 32-Bit-Version, der Support für ältere Hardware wurde weiter reduziert. 32-Bit-Anwendungen laufen weiterhin ab, jedoch ohne Geschwindigkeitsvorteil. 64-Bit-Anwendungen profitieren vom erheblich erweiterten Adressraum und bieten gesteigerte Ausführungsperformance.

 

Wie schon bei den vorherigen Windows-Versionen ist das regelmäßige Updaten auf die neuesten Service- und Sicherheits-Packs sehr zu empfehlen. Diese beheben Fehler und aktualisieren den Hardwaresupport, insbesondere aber stopfen sie Sicherheitslöcher im System, immer wieder v.a. im Internet Explorer, sind doch die schlimmsten Feinde der heutigen Computernutzung nicht mehr Ressourcenkonflikte, mangelhafte gegenseitige Abschottung von Anwendungen und fehlender Hardware-/Treibersupport, sondern Angriffe von außen mit Viren und trojanischen Pferden. Und leider hat Microsoft lange Zeit zu wenig Wert auf Sicherheitsmaßnahmen gegen solche Attacken gelegt. 

 

Informationsfelder

 

Bereich Versionsinfo

Produkt: Die Windows-Version wird - unabhängig von Produktstrings der Registry - über die Versionsnnummer ermittelt.

Version/installiert: Angabe der Haupt- und Neben-Versionsnummer und des installierten Service Packs sowie des Installationsdatums dieser Windows-Version auf Ihrem System.

MS Produktname: Die Registry enthält produkt-, versionsnummer- und service-pack-bezogene Einträge, die von Microsoft bei der Installation vorgenommen und bei Updates aktualisiert werden. Angegeben wird ggf. auch die sogenannte BuildLab, die die Installation auch von kleineren Service-Pack-Upgrades ausweist (z.B.: Build 2600.xpsp1.020828-1920).

Serien-Nr./Key: Angabe der Produktseriennummer und des Produkt-Keys, den der Anwender während der Installation als Nachweis seiner Lizenzberechtigung eingeben muß.

PC aktiv seit: Gibt an, wie lange Ihr PC bereits in Betrieb ist.

Automatische Updates: Gibt die Konfiguration der Auto-Update-Funktion wieder, sofern ermittelbar.

 

Bereich Benutzer

Benutzer: Der von Ihnen während der Windows-Installation selbst vergebene Benutzername.

Organisation: Der von Ihnen während der Windows-Installation selbst vergebene Name Ihrer Organisation (Firma).

 

 

 

Konfiguration

 

Allgemeines

 

Enthält umfassende Angaben zu allen Aspekten der Windows-Konfiguration:

 

 

Installierte Komponenten

 

Allgemeines

Auflistung aller vom Betriebssystem verwalteten und im Gerätemanager aufgeführten Geräte. Angegeben wird im Fenster unterhalb der Listbox der Registry-Pfad, unter dem das Gerät verzeichnet ist, und unter dem ggf. zahlreiche weitere, gerätespezifische Informationen verzeichnet sein können. 

Sämtliche Daten werden aus der Registry gewonnen.

 

Informationsfelder

 

Die obige Tabelle enthält die verschiedenen Geräteklassen. Die meisten Bezeichnungen sind weitgehend selbsterklärend. 

Nur die Bedeutung der folgenden häufig vorkommenden Klassen sei kurz erläutert:

fdc=Floppy Disk Controller

hdc=Hard Disk Controller

Legacy Driver=Gerätetreiber. Diese befinden sich im Windows-Systemordner, Unterordner \Drivers

 

Die Tabelle unten enthält die Mitglieder der jeweiligen Klasse, ergänzt um weitere Detailinformationen:

Hersteller  

Port: Anschluss-Schnittstelle (falls verfügbar)

Bezeichnung: Der eindeutige Gerätename unter Windows, über den der Port angesprochen wird.

Hardware-ID: Windows verwaltet alle angeschlossenen Geräte in der Registry. Hier wird der Registry-Pfad zu der Schnittstelle angegeben. Der Pfad wird verkürzt dargestellt. Beispiel: ACPI\PNP051; der volle Pfad lautet z.B. bei Windows XP: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\ACPI\PNP0501.

Treiberinfo: enthält einen Registry-Pfad, der treiberbeschreibende Informationen enthält.

Sicherheit

 

Allgemeines

 

Dieses Analysefenster zeigt Informationen an, die mit dem Thema Security zu tun haben. Gemeint ist vor allem die Sicherheit vor externen Angriffen über Internet-Verbindungen.

Um einen an das Internet angeschlossenen PC vor Hackerattacken zu schützen, bedarf es aufwendiger Schutzmassnahmen.

Daß diese sinnvoll und notwendig sind, zeigt das Experiment. Etabliert man eine Internet-Verbindung ohne Firewall und weitere Sicherungen, ist der Rechner innerhalb von Minuten Zielscheibe von Viren-, Würmer- und Spywareattacken. Sensible Daten werden abgeholt, und die ersten System-Instabilitäten und merkwürdigen Effekte lassen nicht lange auf sich warten. 

Ein verseuchtes oder auch lange nicht mehr gewartetes System wieder zu säubern und abzuschotten, kann sich als problematisch erweisen. Daher sollte man dem Thema Beachtung schenken. Dr. Hardware hilft bei der Analyse der Schwachstellen.

 

 

Informationsbereiche

 

Sicherheitsaspekte

Es wird versucht zu ermitteln, ob grundlegende Voraussetzungen für die Sicherheit des Systems erfüllt sind. Dazu gehören:

- Ist das Betriebssystem aktuell (Service Packs, Sicherheitsupdates!)?

- Ist die automatische-Update-Funktion von Windows aktiviert?

- Ist eine Firewall aktiviert?

- Kann ein Virenscanner gefunden werden?

- Sind als bekannt sicherheitsproblematisch einzustufende Windows-Dienste abgeschaltet?

- Welche weiteren Software-Produkte sind gestartet, die mehr oder weniger Bezug zum Thema haben, also Spyware-Blocker, Registry-Tools etc.

- Welche Internet-Browser laufen?

 

Bedingung für das Erkennen von Softwareprodukten ist, daß sie aktiv, also gestartet sind. Die Installation auf der Festplatte alleine genügt nicht. 

Da bei jeder Art von Sicherheitssoftware die Aktualität eine entscheidende Rolle spielt,  finden Sie in Zusatzfeldern u.a. die Angabe des Dateidatums und die Version - ferner den Programmpfad. 

Desweiteren werden einige - nicht alle - aufgelisteten Punkte bewertet, etwa ob ein potentielles Sicherheitsrisiko besteht und wie hoch es ist.

Im Detailfeld stehen ausführliche Zusatzinformationen wie Versionsinformationen, die direkt aus der Programmdatei ausgelesen wurden.

 

Dr. Hardware kann nur eine Teilmenge der Sicherheitsaspekte analysieren. Ebenso wichtig ist, daß der Anwender selbst eine Reihe weiterer Punkte beachtet.

Hier eine Checkliste, die nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:

- Antiviren-, Spywarescanner, Firewalls etc.: stets neueste Version installieren

- Internet Browser: stets neueste Version installieren

- Sichere Internet-/Browsereinstellungen

- Passwörter (z.B. Online-Banking) nicht auf dem eigenen System speichern

- Sichere (d.h. nicht zu kurze und zu simple), für verschiedene Zugänge unterschiedliche Passwörter verwenden, regelmässig erneuern

- Benutzerprofil mit eingschränkten Rechten für die Internetnutzung anlegen

- mit Mails vorsichtig umgehen - Anhänge nicht unbedacht öffnen, Links nicht sorglos anklicken (Phishing!)

- Allzu neugierige, mit Fernrohren ausgestattete Personen in der Nachbarschaft vorhanden? Dann vor dem Einloggen in Bank oder Provider den Vorhang schliessen.

 

 

Windows-Updates

Listet alle durchgeführten internen Windows-Updates auf. Dazu gehören Service-Packs, Sicherheitsupdates sowie die regelmässigen kumulativen Updates für den Internet Explorer. 

Die jeweils erforderlichen Updates werden über die Automatische-Update-Funktion von Windows selbsttätig ermittelt, vorausgesetzt man hat diese Funktion nicht abgeschaltet. Eine aktive Online-Verbindung ist dafür natürlich ebenfalls erforderlich. 

Mancher konfiguriert den Update-Service auf manuelle Arbeitsweise um, so daß er nur Benachrichtigungen über neue Updates erhält, ihren Installationszeitpunkt jedoch selbst bestimmen kann. Nur Experten kann diese Vorgehensweise empfohlen werden. Allerdings ist es schon gelegentlich ärgerlich, welche Fülle von Sicherheitslücken da regelmässig gefunden wird, und das Herunterladen neuer Updates ständig Onlinegebühren verschlingt, insbesondere wenn man noch eine langsamere Verbindung wie ISDN benutzt. 

Mancher greift da lieber auf Updatesammlungen zurück, etwa denen des WinBoard.org, die alle Updates ab einem bestimmten Zeitpunkt bündeln, so daß man sein System von Zeit und Zeit in einem Rutsch auf den neuesten Stand bringen kann. Das gilt auch für die neuesten Virenscanner, Firewalls usw. Hier alle paar Tage neue Versionen zu laden, kann nerven und kostet Geld. Einigermassen aktuelle Versionen von einer Heft-CD zu installieren, gefällt manchem besser.

Ausdrücklich empfohlen wird diese Vorgehensweise jedoch nicht, da die Gefahr von Angriffen aus dem Web definitiv existiert und nur sicher abgewehrt werden kann, wenn die Sicherheitswerkzeuge so neu sind wie die Hackermethoden selbst.

 

Windows-Dienste und Systemtreiber

Dienste (Services) und Treiber im Rahmen der Sicherheitsanalyse zu ermitteln, hat seinen Grund darin, daß einige dieser Dienste potentielle Sicherheitsrisiken für das System darstellen können. In der Liste sind diese Kandidaten markiert. Es wird angegeben, ob der Dienst aktiviert oder deaktiviert ist und ob er manuell oder automatisch gestartet wird. Angegeben werden auch die Abhängigkeiten der Dienste, d.h., welche Dienste gestartet sein müssen, damit dieser Dienst überhaupt funktionieren kann. Das zu wissen ist notwendig, wenn man in der Systemsteuerung (Verwaltung/Dienste) auf eigene Faust daran geht, Dienste abzuschalten, die man für überflüssig hält. Man sollte dies mit grosser Vorsicht tun, da das System sonst nicht mehr korrekt arbeiten könnte.  

 

 

Installierte Anwendungen

 

Allgemeines

Auflistung aller vom Betriebssystem registrierten installierten Anwendungen. Hierbei handelt es sich um Applikationen, die über ein Setup-Programm mit  Deinstallations-Support eingerichtet wurden. Manuell installierte (z.B. kopierte) Programme werden nicht erfasst. Hinzuweisen ist darauf, daß in vielen Fällen nicht alle Informationsfelder unterstützt werden.

Informationsfelder

Die linksseitige Tabelle enthält die Software-Hersteller, von denen Softwareprodukte installiert wurden.
Die rechtsseitige Tabelle enthält die Produkte des in der Hersteller-Liste ausgewählten Eintrages sowie das Datum der Installation (letztere Angabe fehlt häufig).
In den Feldern darunter werden, soweit verfügbar, Weblinks und nähere Details angezeigt.

Wichtiger Hinweis zu den wiedergegebenen Weblinks: Peter A. Gebhard Softwareentwicklung ist nicht verantwortlich für die Inhalte der angeführten Webseiten. Die angegebenen Links stammen aus der Windows-Registrierungsdatenbank und wurden bei der Installation des Produktes dort abgelegt. Sie werden zu Informationszwecken hier lediglich unverändert wiedergegeben. Sie können zwischenzeitlich u.U. veraltet sein oder nicht mehr existieren.

Dr. Hardware bietet als Service die Möglichkeit, den Weblink mit dem Standardbrowser zu laden. Hierzu klicken Sie einfach auf den Link, der durch hellblaue Schriftfarbe und Unterstreichung kenntlich gemacht ist.

Info URL: Weblink auf eine Seite, die nähere Produktinformationen enthält.
Update URL: Weblink auf eine Seite, die nähere Informationen über Software-Updates enthält.
Hilfe URL: Weblink auf eine Seite, die Hilfe-Informationen enthält.
Details: enthält ggf. zusätzliche Informationen, u.a: Platzbedarf auf der Festplatte (ein geschätzter Wert, nicht immer verfügbar); Versionsbezeichnung; Installationsziel (d.h. Verzeichnis, in das die Anwendung installiert wurde); allgemeine Kontakt- sowie Telefonsupport-Informationen des Software-Anbieters; Angabe des Setupprogrammes, mit dem die Anwendung installiert wurde; etwaige Kommentare sowie Hinweise zum Release-Typ.

Sofern verfügbar, wird das Programmsymbol (Icon) bildlich dargestellt.

 

 

Internet Explorer/Mozilla Firefox

 

Allgemeines

 

Zeigt Informationen zu Version und Konfiguration des Internet Explorer und des Mozilla Firefox auf der Haupt- sowie die Liste aktuell gespeicherter Cookies, den Inhalt des Browser-Cache und die zuletzt geöffneten/bearbeiteten Dokumente (bei Firefox Liste der Downloads) auf den Nebenseiten an.

 

Background

Der Internet-Explorer ist Microsofts Internet-Browser, mit dem Webinhalte betrachtet werden können. Durch Integration in das Windows-Betriebssystem erreichte der IE im Laufe der Zeit seine marktführende Stellung, nachdem noch in den 90-er Jahren der Netscape Navigator bzw. Communicator marktbeherrschend gewesen war. Denn Microsoft implementierte den Support für das Internet vergleichsweise spät.

Mozilla Firefox als Open-Source-Browser hält (Stand 2009) nach Angaben gängiger Marktforschungsanalysen Platz zwei in der Verbreitung. 

 

Cookies sind kleine Dateien, die von Internetseiten auf Ihrer Festplatte abgelegt werden und bei nachfolgenden Besuchen ausgewertet werden. Es werden z.B. Passwörter oder Einkaufskorbinformationen gespeichert. Cookies von seriösen Anbietern können daher erwünscht sein, andere nicht. 

 

Der Browser-Cache umfaßt Inhalte von besuchten Internetseiten: HTML-Seiten, Bilder, Style Sheets etc. Diese auf der Festplatte gespeicherten Dateien können im Laufe der Zeit sehr viel Kapazität verbrauchen. Außerdem erlauben sie es Dritten Kenntnis davon zu erlangen, welche Seiten Sie besuchten. 

 

Mit Dr. Hardware können die Dateien untersucht werden, die während des Surfens auf Ihrer Festplatte gespeichert wurden - Cookies, gecachte Bilder und HTML-Dokumente etc.

 

Informationsbereiche

 

Bereich Konfiguration

Die Konfiguration des Internet Explorer erfolgt über die Hauptmenü-Option "Extras", Menüeintrag "Internetoptionen". Über Registerkarten kann der IE konfiguriert werden. Beim Firefox finden sich die Einstellungen unter dem Menüpunkt Extras/Einstellungen...

Eine der wichtigsten allgemeinen Einstellungen ist die Startseite, die jedesmal geladen wird, nachdem der Browser gestartet wurde. Man wird hier seine Lieblingswebseite eintragen oder auch keinen Eintrag vornehmen (Schaltfläche "Leere Seite"), so daß keine Webseite automatisch geladen wird.

 

Auf der Registerkarte "Verbindungen" (beim IE) bzw. Erweitert/Netzwerk kann eine Internetverbindung installiert oder aus mehreren bereits installierten eine als Standard ausgewählt werden. Beim Aufrufen einer Webseite wird dann bei nicht bestehender Verbindung diese Standardverbindung aktiviert (bzw. der Dialog zum Verbindungsaufbau angezeigt).

 

Besonders wichtige Registerkarten sind "Sicherheit" und "Datenschutz". Feinjustierungen sind hier möglich, aber für den Nicht-Fachmann gibt es (beim Internet EXplorer) eine vereinfachte Basisauswahl in Stufen, so daß zwischen niedriger, mittlerer, hoher und sehr hoher Sicherheit/Datenschutzintegrität optiert werden kann.

Zu empfehlen sind mindestens mittlere, besser hohe Sicherheits- und Datenschutzstufen. Zwar kann dies bei einigen Webseiten zu Darstellungs- oder sogar Funktionalitätseinbußen führen, doch kann dieses Problem bei persönlich wichtigen Seiten (Bank, Auktion etc.) gelöst werden, indem die Webseite als "Vertrauenswürdige Site" (siehe Bildlaufleiste im Dialogfenster) behandelt wird.

 

Über die Registerkarte "Programme" können u.a. der HTML-Editor und der Mail-Client festgelegt werden, die automatisch gestartet werden, wenn eine HTML-Datei bearbeitet werden soll oder ein Mailto-Link angeklickt wird.

 

In der Registerkarte "Erweitert" kann man das Browserverhalten anpassen. Umfang und Darstellungsweise von Inhalten und Fehlermeldungen können festgelegt werden.

 

Dr. Hardware wertet einen Teil dieser enormen Fülle von Einstellungen aus und zeigt die aktuelle Konfiguration an. Darüberhinaus werden Version und Produkt-ID ausgegeben.

 

Bereich Cookies

Beim Öffnen der Cookies-Seite werden alle momentan auf Ihrer Festplatte gespeicherten Cookies eingescannt und in der Tabelle angezeigt. 

Der Inhalt des in der Tabelle selektierten Cookies wird im Betrachter angezeigt. Anhand dessen können Sie in der Regel die URL des Anbieters feststellen. Des weiteren werden Erstellungsdatum (bei Firefox das Gültigkeitsdatum) der Datei sowie der Pfad der Cookie-Dateien (bei Firefox der Pfad zu der Datei, die die Cookies enthält) angezeigt.

Im Feld "Benutzerkommentar" können Sie einen eigenen Kommentar zu einem bestimmten Cookie eintragen, der dauerhaft gespeichert wird.

 

Cache/Downloads

Beim Öffnen der Cache-Seite (IE) bzw. Download-Seite (Firefox) werden alle momentan auf Ihrer Festplatte gespeicherten gecachten Dateien bzw. Verweise auf heruntergeladene Dateien eingescannt und in der Tabelle angezeigt.

 

Wenn Sie auf eine HTML-, Javascript- oder Stylesheet-Datei klicken, wird deren Inhalt (als Sourcecode) angezeigt. Klicken Sie auf eine Bilddatei, wird das Bild im Betrachter angezeigt.

Doppelklicken Sie auf einen Listeneintrag, so wird die Datei mit dem für diesen Dateityp assoziierten Programm geladen. 

 

 

Liste der zuletzt geöffneten Dokumente

Die von Ihnen zuletzt geöffneten Dateien werden in Listenform dargestellt. 

Doppelklicken Sie auf einen Listeneintrag, so wird die Datei mit dem für diesen Dateityp assoziierten Programm geladen. 

 

 

Netzwerk

 

Allgemeines

 

Zeigt Informationen zu installierten Netzwerkadaptern, Ressourcen (beispielsweise freigegebene Verzeichnisse) sowie Details zum Windows-Netzwerk an. Die ausgegebenen Informationen reichen zur Beschreibung von kleineren und Heimnetzwerken aus. Professionellen Netzwerksystemen wird die Analyse nur bedingt gerecht.

Darüberhinaus werden alle auf dem System eingerichteten DFÜ-Verbindungen aufgelistet. Diese Liste enthält auch einen Eintrag, der das aktive DFÜ-Netzwerk beschreibt und enthält Identitäts- und Verbindungsstatistik-Informationen. 

 

Bitte beachten Sie, daß die Analyse der Ressourcen einige Minuten in Anspruch nehmen kann, wenn Ihr Rechner mit einem oder mehreren anderen verbunden ist.

 

Informationsbereiche

 

Bereich Netzwerkadapter

Um zwei Rechner miteinander zu verbinden, benötigt man folgendes: ein netzwerkfähiges Betriebssystem (Windows), zwei Netzwerkkarten und ein Verbindungskabel.

Netzwerkadapter (auch Network Interface Card - NIC - genannt) basieren auf verschiedenen Technologien, im PC-Bereich spielt aber nur Ethernet eine Rolle.

Die Hauptunterscheidungskriterien sind die unterstützte Übertragungsrate und der Anschlusstyp.

Es gibt drei gängige Übertragungsraten: 10MBit/s, 100MBit/s (Fast Ethernet) und 1 GBit/s.

Die 10MBit-Adapter (ISA oder PCI-Bus) haben ein oder zwei Anschlussbuchsen: BNC und RJ45. Verwendet man den BNC-Anschluss, benötigt man ein 10Base2-Kabel (Koaxialkabel), und kann die zu vernetzenden Rechner direkt miteinander verbinden (über T-Stücke, mit Abschlusswiderständen an den offenen T-Enden).

 

Die leistungsfähigeren Adapter haben RJ-45-Buchsen, und man benötigt sogenannte (abgeschirmte oder nicht-abgeschirmte) Twisted-Pair-Kabel (10BaseT, 100BaseT) mit Westernstecker. Für 10MBit wird dabei der Kabeltyp CAT3, Für 100 MBit der Kabeltyp CAT5 und für 1 GBit CAT5E benötigt. Werden zu niedrige Klassen gewählt, reicht die Störabschirmung nicht aus.

Zur direkten Vernetzung von zwei PC´s mit Twisted-Pair-Kabeln benötigt man Cross-Over-Kabel (gekreuzt), bei Verwendung eines Switches (oder Hub) für die Vernetzung von mehr als zwei Rechnern nicht-gekreuzte, wobei je ein Kabelende in die Buchse der Netzkarte, das andere in die des Switches gesteckt wird. 

 

Im Netzwerk der Zukunft - dem Wireless Lan (WLan) - wird (bei gleichbleibender Netzwerktopologie=Ethernet) das Kabel durch Funkübertragung ersetzt. Auch hier gibt es verschiedene Standards mit unterschiedlichen Übertragungsraten (IEEE802.11: 1-2 MBit/s), IEEE.802.11b: 5,5-11 MBit/s, IEEE.802.11g (54 MBit/s), IEEE.802.11g+ (108 MBit/s). Neben der direkten Verbindung von funkgebundenen Stellen (auch Peer-to-Peer genannt), können in Funknetzwerke auch kabelgebundene Teilnehmer über Basisstationen (Access Points) integriert werden. Manche dieser Router erlauben zusätzlich auch den Anschluss für ein DSL-Modem.

Der Frequenzbereich des WLan-Standards liegt auf dem 2,4-GHz-Band, das von vielen anderen Geräten von Herden bis Industriefunknetzen ebenfalls genutzt wird  (vergleiche UKW: ca. 100 MHz, Handys: ca. 2 GHz).

Mögliche Schwachpunkte der WLan-Technologie sind die Anfälligkeit gegen Störungen (durch physische Hindernisse im Übertragungsweg und Störsignale), die nicht völlig zu garantierende Sicherheit gegen Abhörung oder unerlaubte Mitbenutzung (mindestens WEP128 Verschlüsselung, MAC-Address-Athentifizierung, Ausschalten der Geräte bei Nichtbenutzung sind zu empfehlen) und die derzeit noch ungeklärten gesundheitlichen Auswirkungen von elektromagnetischen Strahlen.

 

Eine dem WLAN ähnliche Technologie insbesondere für kürzere Verbindungsentfernungen (drahtlose Anbindung von Peripheriegeräten) ist Bluetooth. Aber auch über das Stromnetz kann ein Netzwerk eingerichtet werden (dLan= direct Local Area Network). Hierbei wird ein Konverter in die Steckdose gesteckt, und in seine Buchse das gewöhnliche Netzkabel eingesteckt. Die Abhörsicherheit dieses Netzwerktyps ist relativ hoch.

 

Bereich Ressourcen

In einem Netzwerk versteht man unter Ressourcen Laufwerke, Verzeichnisse und Geräte wie Drucker, die per Freigabeerteilung anderen Teilnehmern eines Netzwerkverbundes zur Mitbenutzung zur Verfügung gestellt werden. Die Ressourcen im Netzwerk sind dabei hierarchisch aufgebaut. Man unterscheidet zwischen Containern und Verbindungen. Eine Container-Ressource enthält eine oder mehrere Verbindungen, konkret gesprochen ein freigegebenes Verzeichnis auf einem der verbundenen Rechner.

Unter Windows XP kann z.B. ein Laufwerk oder Verzeichnis für andere Rechner freigegeben werden, indem man im Explorer mit der rechten Maustaste auf den Ordner klickt und den Menüpunkt Freigabe und Sicherheit auswählt. Im nachfolgenden Dialog kann man die Freigabe aktivieren.

Um eine freigegebene entfernte Ressource auf dem eigenen Rechner zu nutzen, wählt man im Explorer aus dem Hauptmenüpunkt "Extras" die Option "Netzlaufwerk verbinden" aus. Dann teilt man der neuen Ressource einen Laufwerksbuchstaben zu und wählt die entfernte Ressource aus.

 

Bereich Windows-Netzwerk

Host Name: Name des Server-PC´s im Netzwerk

Domain Name: Ein kleines Netzwerk besteht oft nur aus einzelnen Arbeitsgruppen, während größere Netzwerke in größere Teilbereiche, die sogenannten Domains, aufgegliedert werden können.

DNS: Anzahl der DNS (Domain Name Server) - s.u.

Routing enabled: Routing ist eine Methode, um Subnetze an ein Netzwerk anzubinden. Man kann damit auch eine Internetanbindung realisieren, so daß von einem Rechner im Netz ohne eigenen Internetanschluss über einen angeschlossenen Rechner auf das Internet zugegriffen werden kann.

Proxy enabled: Ein Proxy ist ein Datenzwischenspeicher in Netzwerken, insbesondere im Internet.

DNS enabled: DNS (Domain Name Server oder System) ist eine Methode zur Namensauflösung von Netzwerkadressen. Die IP-Adresse wird dabei in einen Namen umgewandelt. In Windows-Netzwerken kann dies auch über die NetBios-Schnittstelle erfolgen.

 

Bereich Netzwerkverbindungen

Die DFÜ-(Datenfernübertragungs-/RAS=Remote Access Control)-Verbindung ist ein eingebürgerter Name für Netzwerk- und Internetverbindungen. Unter Windows 2000/XP/Vista werden die DFÜ-Verbindungen unter Netzwerkverbindungen genau wie andere Verbindungen behandelt.

Im Privateinsatz überwiegt die Nutzung eines DFÜ-Netzwerkes zur Verbindung mit dem Internet.

 

Eine DFÜ-Verbindung für das Internet wird erst eingerichtet, nachdem die Hardware (Modem etc.) und die Treiber installiert wurden, und sie muß überhaupt nicht eingerichtet werden, wenn man die Zugangssoftware eines großen Providers wie T-Online oder AOL verwendet.

Unter Windows XP klickt man auf dem Desktop auf das Symbol "Netzwerkumgebung", im nächsten Fenster auf "Netzwerkverbindungen" und im darauffolgenden auf "Neue Verbindung", danach "Neue Internetverbindung". 

Die Einrichtung erfolgt mit Hilfe eines Assistenten. Verwendet man ISDN, für das eine Reihe virtueller Modems eingerichtet wurden, muß man als DFÜ-Modem aus der Liste die PPP-Internetverbindung auswählen. Man benötigt dann noch die Einwahlnummer des Providers (entfällt bei DSL) und seine persönlichen Zugangsdaten, wobei das Passwort aus Sicherheitsgründen nicht gespeichert, sondern bei jeder Einwahl ad hoc eingegegeben werden sollte.

 

Es werden alle eingerichteten DFÜ-Verbindungen aufgelistet und eine Reihe von Details ausgegeben. 

 

Für die aktive Verbindung werden zusätzliche Informationen über die Verbindungsgeschwindigkeit, das übertragene Datenvolumen und die Auslastung bereitgestellt. Besonders interessant ist der Wert Auslastung, der anzeigt, in welchem Maße die Internetverbindung ausgelastet bzw. umgekehrt im Leerlauf betrieben wird. Der Wert liegt meistens unter 10%, es sei denn, die Verbindung wird konsequent zum Downloaden von Daten verwendet. Beim Surfen dagegen bleibt die Verbindung die meiste Zeit über ungenutzt, wenn man die geladenen Webseiteninhalte oder E-Mails online liest.

 

Darüberhinaus werden alle DFÜ-fähigen Geräte aufgeführt.

 

Bereich Sonstiges

Listet die sogenannten MAC (Media Access Control) Adressen der Netzwerkkarte auf. Es handelt sich hierbei um physikalische Netzwerkadressen, die auf der Netzwerkkarte fest installiert sind. Für die Wake-On-Lan-Funktion eines PC´s wird diese Adresse manchmal benötigt.

 

Tipp:

Ausführliche Verbindungsstatistiken zu den Protokollen ICMP, TCP, IP und UDF können auf der Analyseseite  System Intern (System Monitor) abgerufen werden.

 

Tipp: Ein Netzwerk für den Sparfuchs

Wer keine hohen Ansprüche an die Durchsatzrate stellt, kann sich heute ein kabelgebundenes, später aufrüstbares 10MBit-Netzwerk auf Basis von 10/100MBit/s-Adaptern extrem preiswert einrichten. 10/100MBit/s-PCI-Netzadapter, die 10 MBit über Koaxialkabel und 100 MBit über Twisted Pair Kabel unterstützen, werden (etwa auf Computermärkten) inzwischen oft zu symbolischen Preisen gehandelt, da die Technologie inzwischen als veraltet gilt. Die dazu passenden Kabel (Koaxialkabel für 10MBit) sind gleichfalls billig zu bekommen.

Da die Busarchitektur der Karten (PCI) und die Netzwerktechnologie nach wie vor auch von modernen Rechnern unterstützt werden, kann so ein kleines Netzwerk für wenige Euro realisiert werde. Das 10MBit-Netzwerk (mit ca. 600 KB/s effizienter Transferrate recht langsam, Wackelkontakte an Buchsen und T-Stücken kommen vor) kann bei Bedarf leicht in ein 100MBit-Netzwerk umgewandelt werden, indem man das Koaxialkabel durch ein Twisted-Pair-/Cross-Over-Kabel ersetzt, oder (für mehr als 2 PC´s) ein nicht-gekreuztes Kabel und zusätzlich einen Hub oder Switch hinzukauft. Der Switch ist leistungsfähiger, aber v.a. Hubs sind inzwischen ebenfalls zu kleinsten Preisen im Sonderangebot erhältlich.